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Ein kleiner Grundkurs soll einen ersten Eindruck zur
Programmierung mit OPL vermitteln. Der Befehlsumfang ist jedoch enorm
vielfältig und kann hier nicht komplett behandelt werden.
Erläuterungen zu jedem Befehl findet man auch unter folgendem Link gut
strukturiert aufgebaut (englisch)
HIER!
Bevor man mit der Programmierung beginnen kann, muss das OPL-Tool PROGRAMM
installiert werden.
Der Download der zip-Datei findet man hier:
LINK
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Beispiel Würfeln:
ohne grafische Elemente
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Ein sehr einfaches Tool, welches
mittels dem Zufallsgenerator eine Würfelzahl berechnet.
Eingebaut wird auch eine so genannte "Schleife", welche die Berechnung auf
Wunsch wiederholt oder das Tool beendet.

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Zur Erklärung:
Gelb markiert, eine Prozedur:
Der Prozedur-Start, im Beispiel mit dem Namen
PROC
main:
und als Ende der Prozedur
ENDP
Eine Prozedur ist im Grunde ein Teilsegment des ganzen Programms. Da
werden Berechnungen, Anzeigen, Tastensteuerungen usw. definiert.
Rot, die Variablen:
Veränderbare Werte, welche man im Programm braucht, nennt man Variablen.
Dabei unterscheidet man zwischen den LOCAL
und den
GLOBAL - Variablen. Die lokalen werden
nur gerade in der aktuellen Prozedur verwendet im Gegensatz zu den
globalen, welche über das gesamte Programm Gültigkeit haben. Dieses ist
dann sinnvoll, wenn eine Variable in mehreren Prozeduren verwendet
wird.
FONT.... stellt in unserem Beispiel die Schrift etwas grösser dar.
Diese Zeile kann aber auch weggelassen werden.
RANDOMIZE ... ist der Zufallsgenerator. Diese Zeile sowie die anderen
schwarz geschriebenen Zeilen einfach mal so übernehmen (CLS = Anzeige
bereinigen, taste% gleich Tastensteuerung)
Blau, Anzeigen auf dem Display:
Gewünschte Worte oder berechnete Werte werden mit dem Befehl
PRINT "Text" auf dem Commi-Display angezeigt.
Grün: Die Prozedur wird am gewünschten
Ort aufgerufen und dadurch auch gleich ausgeführt >> in unserem Beispiel
wird die Prozedur würfel aktiviert
und damit die ermittelte Zahl auf dem Display ausgegeben.
Die erste Prozedur lautet wie folgt: |
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PROC main:
GLOBAL zahl%(7)
LOCAL taste%
FONT 268436068,1
RANDOMIZE MINUTE + SECOND
CLS
PRINT : PRINT
PRINT "Wähle aus:"
PRINT "1 - Würfel"
PRINT "0 - Ende"
taste% = GET
taste% = %1
würfel:
ENDP
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Die Prozedur PROC zufall bildet die Rechnung innerhalb einer
Schleife in der Prozedur PROC würfel:
PROC zufall:(anzahl%,max%)
local n%
n%=1
while n%<= anzahl%
zahl%(n%)=1+int(rnd * max%)
n%=n%+1
endwh
ENDP |
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Die Prozedur PROC würfel ergibt die
Ausgabe der gewürfelten Zahl zwischen 1 und 6 (Augen) sowie die Frage, ob
man nochmals würfeln will, oder ob man das Tool beenden möchte.
Die Schleife: Zwischen den Zeilen von DO bis UNTIL wird die
Rechnung solange wiederholt, bis wir der Variablen taste% durch drücken der
ESC-Taste den Wert 27 zuweisen, was bedeutet, dass das Programm verlassen
wird.
Diese Prozedur würfel wird in der Prozedur main aufgerufen
(siehe oben, Prozedur main grün markiert).
PROC würfel:
LOCAL taste%
DO
zufall:(1,6)
CLS
PRINT : PRINT
PRINT " würfel" : PRINT
PRINT " -------> ", zahl%(1)
PRINT
PRINT "Enter = noch einmal, ESC = Ende"
taste% = GET
UNTIL taste% = 27
ENDP |
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Nachdem nun diese 3
Prozeduren erfasst sind, ist das erste kleine OPL zum Test fertig! |
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